„Nur die Kinder wissen, wohin sie wollen“, sagte der kleine Prinz. „Sie wenden ihre Zeit an eine Puppe aus Stoff-Fetzen, und die Puppe wird ihnen sehr wertvoll, und wenn man sie ihnen wegnimmt, weinen sie …“

„Der kleine Prinz“, Antoine des Saint-Exupery

Willkommen in der wundervollen Welt des Spielzeugs!

Puppen und Spielzeugmuseum Baden – wo das Staunen der Kleinen auf die Erinnerung der Großen trifft.

Spielzeuge sind die treuen Begleiter unserer Kindheit. Das Puppen- und Spielzeugmuseum Baden zeigt historische Spielwaren aus drei Jahrhunderten. Liebevoll angeordnete Puppenstuben und bunte Schaukästen voller kleiner Wunder erwecken die Vergangenheit zum Leben.
Charmant, vielfältig, nostalgisch.

Von Meister Petz bis zur Puppenstube.

Ob kunstfertige Porzellanpuppen, Stofftiere der Firma Steiff, Elefanten auf Rollen, zuckersüße Schokopüppchen oder Blechspielzeug von Schuco – die Fülle der Badener Spielzeugsammlung ist grenzenlos. Auf zwei Ebenen laden hunderte Exponate zum Verweilen und Staunen im gemütlichen Ambiente ein.
Genießen Sie eine sorgenfreie Zeit und schwelgen Sie in Kindheitserinnerungen – unsere Teddybären erwarten Sie zum Teekränzchen.

Übrigens: Die Firma Steiff war der erste Teddybär Hersteller im Jahre 1902 und benannte den zuvor namenlosen Bären nach dem amerikanischen Präsidenten Theodor „TEDDY“ Roosevelt.

Spielzeug im Wandel.

Spielzeug ist ein Spiegel der Erwachsenenwelt. Beim Spielen mit Puppen wurden Rollen eingeübt und Werte vermittelt. Vieles, womit um 1900 in Minaturform gespielt wurde, entsprach der Welt der Großen. Die winzigen Spielzeugherde und Bügeleisen in den Puppenstuben waren beheizbar und funktionstüchtig, Papierankleidepuppen zeigten die neueste Mode. Hochwertiges, kunstvoll gearbeitetes Spielzeug war Luxus. Mit wertvollen Gleiderpuppen aus Porzellan durfte oft nur zu besonderen Anlässen gespielt werden.

Besuchen Sie Puppen aller Formen, Materialien und Größen zu Hause, in der Küche, bei der Arbeit, im Geschäft, in der Schule und beim Sport. Nicht nur Ihre Kinder – auch Sie selbst kommen beim Betrachten ins Schwärmen und fühlen sich in die eigene Kindheit zurückversetzt.

geschichte puppenmuseum

Unsere Geschichte

Puppe verbindet Generationen.

Die Sammlung wurde über 30 Jahre hinweg von der Badenerin Helga Weidinger aufgebaut. Die Liebe zur Puppe hat sie an ihre Tochter Barbara vererbt, die den Charme der Sammlung bis heute pflegt.
Seit 1990 wird das Museum von der Stadtgemeinde geführt und befindet sich im Gartentrakt der Attemsvilla von 1838, direkt neben dem Casino am Kurpark.

Die ältesten Stücke sind ein Guckkasten aus dem Jahr 1760 und eine Papierankleidepuppe mit 8 „Roben“ von 1820. Die kleinste bewegliche Puppe, ganze 12mm, wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Südtiroler Grödnertal aus Holz hergestellt.

Ein paar kleine Schnappschüsse unserer Bewohner..